19.12.2018, 04:53 Uhr » Qualifizierung

Arbeitsschutzmanagementsysteme auf der Basis NLF oder OHSAS 18001

Führungskräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte und andere Kompetenzträger, die Arbeitssicherheit und Gesundheit in ihrem Betrieb voranbringen wollen.
Seminarziel

Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS) tragen zur besseren Umsetzung der Anforderungen an Arbeitssicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, auf insgesamt hohem Niveau, bei. Durch die Systematisierung des Arbeitsschutzes und die Integration in die betrieblichen Prozesse dienen Arbeitsschutzmanagementsysteme dazu Arbeitsunfälle, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu vermeiden sowie generell die Gesundheit der Beschäftigten am Arbeitsplatz zu schützen.

Welche Vorgehensweisen sich dahinter verbergen und wie die Umsetzung im Betrieb aussehen kann, wird im Seminar deutlich.

Die Referenten stellen ihre betrieblichen Erfahrungen zur Diskussion.

Beispiele von „Good Practice“ werden erläutert. Aus den Ergebnissen der Gruppendiskussionen werden Impulse und Ziele für das eigene Vorgehen der Teilnehmer entstehen.

Seminarinhalte

Die Teilnehmer sollen:

  • Nutzen und Erfolgsfaktoren eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) für die Prävention
  • wesentliche rechtliche Vorgaben hinsichtlich der Organisation von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Bedeutung der Integration des Arbeitsschutzes in die betrieblichen Abläufe und Führungsstrukturen
  • Aufbau und Dokumentation eines Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS)
  • Anforderungen des Nationalen Leitfadens und OHSAS 18001:2007
  • Schnittstellen zu anderen Managementsystemen im Betrieb
  • Verfahren der BGN auf Grundlage des DGUV-Verfahrensgrundsatzes für die Beratung und Begutachtung von Managementsystemen für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit
  • Erfahrungsaustausch
TermineSem-Nr. 
18.03.2019 - 20.03.2019AMS-1/19

Sicher durch den Paragrafendschungel im Arbeitsschutz:
Leitfaden für ein rechtssicheres Handeln

Unternehmer, Führungskräfte, Personalleiter – Referenten, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Betriebsärzte, Betriebsratsmitglieder
Seminarziel

Die Teilnehmer erhalten einen Überblick und Informationen über wesentliche Rechtsgrundlagen im Arbeitsschutz und sollen mit der Anwendung vertraut gemacht werden. Es geht um die Erfordernisse und Verpflichtungen, die sich aus den Rechtsgrundlagen ergeben und Unterstützungshilfen zur Umsetzung in die betriebliche Praxis.

Anhand von Gerichtsurteilen sollen die Folgen von Pflichtverstößen für Unternehmer, Vorgesetzte und Mitarbeiter dargelegt werden. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, Grundsätze für ein rechtssicheres Handeln im Arbeitsschutz aufzustellen und hieraus resultierende erforderliche Maßnahmen bzw. Aktivitäten einzuleiten.

Seminarinhalte
  • Wesentliche Rechtsgrundlagen im Arbeitsschutz
  • Darstellung des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und anderer ausgewählter Gesetze, Verordnungen, Vorschriften
  • Umsetzung von rechtlichen Erfordernissen in die betriebliche Praxis
  • Verantwortliche Personen im Arbeitsschutz
  • Verantwortung, Pflichten und Aufgaben im Arbeitsschutz
  • Arbeitsschutzorganisation im Betrieb
  • Straf-, zivil- und arbeitsrechtliche Konsequenzen
  • Beispiele und Gerichturteile zu Arbeitsunfällen
  • Individuelles und kollektives Recht im Arbeitsschutz
  • Sozialer Arbeitsschutz
  • Grundsätze für ein rechtssicheres Handeln im Arbeitsschutz
  • Erfahrungsaustausch und Diskussion
TermineSem-Nr. 
27.03.2019 - 29.03.2019Recht-1/19 BEREITS BELEGT
TermineSem-Nr. 
06.11.2019 - 08.11.2019Recht-2/19

Handlungsansätze zur betrieblichen Gewaltprävention

Unternehmer, Führungskräfte und fachlich Verantwortliche
Seminarziel

Im Gastgewerbe und im Verkauf sind Übergriffe durch Gäste und Kunden leider keine Seltenheit mehr. Dabei geht es nicht nur um Extremereignisse wie Überfälle. Vor allem auch Belästigungen und verbale Übergriffe bzw. alkoholisierte Gäste, die ihre Grenzen überschreiten gehören zum Alltagsgeschehen in diesen Branchen.

Für Betriebe mit direktem Kundenkontakt wird es daher immer wichtiger, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Denn die Folgen können schwer und langwierig sein.
Die Verhinderung von Gewaltsituationen, das richtige Verhalten in der Situation und der richtige Umgang mit Opfern sollte systematisch geplant werden. Auch der Gesetzgeber schreibt vor, Gefährdungen im Umgang mit Kunden systematisch zu beurteilen und Schutzmaßnahmen zu planen.

In diesem Seminar wird dargestellt, wie die Vorbeugung von Gewaltsituationen systematisch im Betrieb durchgeführt und wie die Mitarbeiter in das Thema mit einbezogen werden können. Dabei ist es wichtig, dass neben baulich-technischen vor allem auch organisatorische und verhaltensbedingten Präventionsmaßnahmen geplant und umgesetzt werden. Gleichzeit werden die wesentlichen Präventionsansätze vor, während und auch nach einer Gewaltsituation besprochen.

Seminarinhalte
Die Teilnehmer sollen:
  • verstehen, dass Gewaltprävention ein Aspekt des betrieblichen Arbeitsschutzes darstellt und damit zum Aufgabengebiet des Unternehmers gehört.
  • das Vorgehen bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung zum Thema Gewaltprävention kennen lernen,
  • die verschiedenen Phasen und die Vielseitigkeit von Gewaltsituationen erkennen.
  • wissen, welche Maßnahmen vor, während und auch nach Übergriffen in unterschiedlichen Gefährdungslagen geplant und organisiert werden müssen.
  • Richtiges Verhalten bei unterschiedlichen Gewaltsituationen kennen und ausprobieren.
TermineSem-Nr. 
26.08.2019 - 28.08.2019Gewhand-1/19

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